Arts for Health - Musikmedizin
Kreativität ist eine zentrale Ressource für Gesundheit, Resilienz und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Musik, Tanz, Kunst und kreative Ausdrucksformen fördern nachweislich Wohlbefinden, mentale Stärke, soziale Teilhabe und präventive Gesundheitsvorsorge. Genau hier setzt „Arts for Health“ an: Menschen durch kreative Prozesse zu stärken, bevor Krankheit entsteht.
Das Forschungsinstitut für Musikmedizin mit Scherpunkt Arts for Health an der Jam Music Lab Private University wird durch die Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze und der Carl Bechstein Stiftung ermöglicht.
Die besonderen Alleinstellungsmerkmale sind der Fokus auf Arts for Health sowie die praktische Seite der klinischen und außerklinischen Musikproduktion und -interpretation.
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m Zentrum steht dabei nicht primär die Frage, wie Musik auf den Menschen wirkt, sondern es wird umgekehrt beforscht, wie Musik auf Basis der wissenschaftlichen, v.a. neurowissenschaftlichen Erkenntnisse zur Musikwirkung für den klinischen und außerklinischen Einsatz optimiert werden kann. Damit stehen die Partituren, deren kreative Erstellung und deren Wiedergabe „am Prüfstand“, bis hin zu Musikproduktion, Multimediaanwendungen, Immersive Audio und KI-generierter Musik.
Schwerpunkte werden dabei bei den Themen Musik & Prävention bzw. Salutogenese, Demenz und Delir (auf Intensivstationen) sowie „Musik und Intensivstation“ gesetzt.
Arts for Health versteht sich nicht als Therapie, sondern führt – im Gegensatz zu der in Österreich seit 2009 gesetzlich geregelten Musiktherapie bzw. der Musikmedizin, die beide durch medizinisches bzw. therapeutisches Fachpersonal vertreten werden – Künstler:innen unmittelbar mit Betroffenen in Form der künstlerischen Begegnung und gemeinsamen Kunstausübung zusammen. Dadurch wird es möglich, dass sich die Teilnehmer:innen an Arts for Health Interventionen selbst als Künstler:innen fühlen können und dürfen und des Weiteren ein im Regelfall intensiver Grad dieser gemeinsamen Kunstausübung erreicht wird. Ebenfalls bestehen spezifische Angebote zur Aus- und Fortbildung sowie zur betrieblichen Gesundheitsförderung.
Ärtzlicher Leiter des Forschungsinstituts ist der Intensivmediziner o. Univ.-Prof. Klaus-Felix Laczika, die künstlerische Leitung liegt beim Komponisten Univ.-Prof. Oliver Peter Graber (in dieser Position auch Professor für Artistic Research an der Jam Music Lab Private University).
Arts for Health X earwear

Gemeinsam mit JAM MUSIC LAB Privatuniversität lädt earwear Studierende und Lehrende am 27. Mai zum Informationsevent „Arts for Health X earwear: Hörgesundheit im Fokus“ ein. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Gehörschutz, In-Ear-Monitoring, Hörgesundheit im musikalischen Alltag sowie neue Technologien rund ums bewusste Hören. Teilnehmer:innen erhalten praxisnahe Einblicke von Expert:innen, können Erfahrungen austauschen und lernen, wie sich das eigene Gehör langfristig schützen lässt — ein essenzielles Thema für Musiker:innen. Ergänzt wird das Event durch die Präsentation einer aktuellen Hörgesundheits-Umfrage sowie Goodies und ein Gewinnspiel von earwear.
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Piano for Brain Health – Play for Cognitive Fitness!

Musik aktiv erleben, geistig fit bleiben und dabei die Freude am Klavierspiel entdecken: Piano for Brain Health verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Bereich Arts for Health mit praxisnaher musikalischer Aktivität. Das Programm richtet sich an Erwachsene ab etwa 65 Jahren. Anfänger:innen als auch fortgeschrittene Musiker:innen sind willkommen.
Im Mittelpunkt stehen kognitive Aktivierung, kreative Entfaltung und die positive Wirkung aktiver musikalischer Partizipation auf Konzentration, mentale Fitness und Wohlbefinden. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Dance for Health – Dance for Fitness!

Bewegung, Musik und Ausdruck treffen auf wissenschaftlich fundierte Gesundheitsförderung: Dance for Health lädt Erwachsene jeden Alters dazu ein, körperliche Aktivität und kreative Bewegung neu zu entdecken. Das Programm ist offen für Menschen ab 18 Jahren – unabhängig von tänzerischer Erfahrung oder Fitnesslevel.
Im Fokus stehen Bewegungsfreude, Koordination, mentale Aktivierung und gemeinschaftliches Erleben. Ziel ist es, Gesundheit, Wohlbefinden und aktive Teilhabe durch Tanz und Musik nachhaltig zu fördern. Vorkenntnisse in Tanz oder Ballett sind nicht erforderlich.
Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Anfänger:innen, Wiedereinsteiger:innen und erfahrene Tänzer:innen, die Bewegung als Teil eines ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses erleben möchten.
Teilnahme am NÖ Demenztag

Die JAM MUSIC LAB Privatuniversität war am 3. Oktober 2025 mit einem eigenen Stand beim NÖ Demenztag vertreten. Damit leistete sie einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung rund um Demenz. Besucher:innen erhalten Einblicke in aktuelle Forschungs- und Community-Projekte der Universität im Bereich Musik, Gesundheit und kognitive Fitness.


Das Institut für Musikmedizin freut sich über Ihre Unterstützung, die Forschung und Lehre für diesen wichtigen Bereich unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Für Spenden und Sponsoring kontaktieren Sie bitte: artsforhealth@jammusiclab.com