Erasmus+ Guest Lectures von Univ.-Prof. Dr. Michael Kahr im Koninklijk Konservatorium Brüssel (KCB)
Das Erasmus+-Mobilitätsprogramm von Univ.-Prof. Dr. Michael Kahr, das auf Einladung des Koninklijk Conservatorium Brussel (KCB) stattfand, gliederte sich in zwei Teile:
Am 25. Februar 2026 war Kahr ganztägig als international anerkannter Experte für Artistic Research im Jazz und als Gastredner beim Jazz Research Day der Forschungsgruppe „Jazz, Improvised & Popular Music“ eingeladen, der von Prof. Dr. Matthias Heyman organisiert wurde. Kahr arbeitete mit Master- und PhD-Studierenden des KCB zusammen, gab fundiertes Feedback zu deren individuellen Forschungsprojekten und hielt zwei Vorträge mit den Titeln „Collaborative Networks, Organizations and Shared Infrastructures in Artistic Research: Implications for Jazz and Popular Music Education and Career Development“ sowie „Artistic Research in Jazz and Popular Music: Theories, Positions, Methods“. Das vollständige Programm wurde vom KCB veröffentlicht unter: https://www.kcb.be/en/calendar/jazz-research-day.
Vom 25. bis 27. Februar 2026 war Kahr zudem im Rahmen der fünften Ausgabe des International Network for Artistic Research in Jazz (INARJ) tätig, das ebenfalls am Koninklijk Conservatorium Brussel (KCB) stattfand. Er nahm in seiner Funktion als Gründer des INARJ sowie als Mitglied des Steering Committees des Netzwerks teil. Dabei gestaltete er Teile der Eröffnungsansprache, wirkte als eingeladener Panelist an der Diskussion zur Etablierung des neuen ARJAZZ Journal for Artistic Research in Jazz gemeinsam mit Kolleg:innen der JAM MUSIC LAB Private University und des Jazz Clusters der Birmingham City University mit, übernahm Peer Reviews der Präsentationen von Senior Researchers und PhD-Studierenden und beteiligte sich aktiv an den Networking-Möglichkeiten der Veranstaltung. Rund zwanzig Forschende, Künstler:innen und Musiker:innen aus aller Welt kamen – sowohl vor Ort in Brüssel als auch online – zusammen, um das Konferenzthema „Places and Spaces“ zu diskutieren. Dieses lud dazu ein, über die Zukunft des Jazz sowohl in der künstlerischen Praxis als auch in der Forschung zu reflektieren. Das INARJ wurde 2019 von Kahr an der JAM MUSIC LAB Private University for Jazz and Popular Music gegründet.
Ein ausführlicher Konferenzbericht ist hier verfügbar:
https://www.kcb.be/en/news/inarj-conference-first-time-brussels-jubilee-edition-place-and-space
Informationen zum INARJ, das Konferenzprogramm, den Book of Abstracts sowie weitere Fotos finden sich unter:
https://artisticjazzresearch.com/5th-inarj-conference-2026/