JAM-Vizerektorin Monika Herzig erobert mit „Transparent“ US-Charts
Das neue Album "Transparent" unserer Vizerektorin für Diversität und Internationales, Univ.-Prof. Dr. Monika Herzig, sorgt derzeit für historisches Aufsehen in der internationalen Jazzwelt. In der vierten Woche nach Veröffentlichung kletterte das Werk bereits auf Platz 14 der US-Radiocharts – mit direktem Kurs auf die Top 10.
Ein solcher Erfolg in den USA ist etwas bisher Einzigartiges für die JAM MUSIC LAB Privatuniversität und unterstreicht die große Relevanz unserer Lehrenden in der Musikbranche. Als Professorin für Artistic Research verkörpert sie das Ideal der forschenden Künstlerin. Dass sie direkt aus ihrem akademischen Umfeld heraus die US-Charts erobert, beweist unseren Studierenden, dass künstlerische Exzellenz und globaler Markterfolg untrennbar verbunden sind. Durch ihre tiefen Wurzeln in der US-Szene fungiert sie als wichtigste Brückenbauerin. Sie vernetzt den Standort Wien direkt mit den globalen Zentren des Jazz und schafft so einzigartige Chancen für den internationalen Austausch unserer Studierenden.
"Transparent": Ein musikalisches Statement für den Wandel
Der Albumtitel "Transparent" ist ein Wortspiel, das Herzigs Erfahrung als "Trans-Parent" (Elternteil eines Transgender-Kindes) mit dem Anspruch auf "Clarity" (Klarheit und Durchsichtigkeit in der Komposition) verbindet. Unterstützt durch den renommierten Jazz Road Creative Residency Award 2025, verarbeitet Herzig in elf Tracks – darunter eine Neuinterpretation von Elton Johns "Your Song" – die emotionalen Phasen dieses Transformationsprozesses.
„Transparent“ zeichnet sich durch eine technisch anspruchsvolle, aber dennoch zugängliche Sprache aus. Herzig nutzt komplexe Taktarten, die jedoch durch einen fließenden "Delicate Groove" geerdet werden. Die Auswahl der Mitmusiker unterstreicht die Geschichte des Albums. Mit Ted Nash (Lead Alto des Jazz at Lincoln Center Orchestra), der selbst Erfahrungen als "Trans-Parent" teilt, bekommt das Album eine zusätzliche Ebene der inhaltlichen Tiefe und des Allyships. Die Musikbranche wird heute zunehmend daran gemessen, ob sie gesellschaftliche Debatten aufgreift. Monika Herzig zeigt hier Haltung. Als Vizerektorin unterstreicht sie mit ihrem Handeln, dass die JAM MUSIC LAB Privatuniversität in Wien ein Ort ist, der Inklusion nicht nur theoretisch diskutiert, sondern künstlerisch artikuliert. Unsere Studierenden lernen hier aus erster Hand, wie man ein komplexes, persönliches Thema in eine marktfähige, künstlerisch exzellente Produktion übersetzt. "Transparent" ist deshalb auch ein didaktisches Modell für modernes Musik-Entrepreneurship.