Music in the Woods 2026 Showcase: Wo Talent, Musikbranche und Gemeinschaft zusammenkamen
Am 19. September 2026 wurde das Bühnenwirtshaus Juster in Gutenbrunn zum Treffpunkt für junge Talente, erfahrene Musikprofis und regionale Partner. Beim Music in the Woods 2026 Showcase präsentierten die Teilnehmer die Ergebnisse von fünf intensiven Tagen rund um Songwriting, Musikproduktion, Filmmusik und Game Audio.
Aus rund 120 Bewerbungen wurden 30 junge Musiker aus ganz Österreich ausgewählt. Sie erhielten Vollstipendien, die das Programm, die Unterkunft und die Verpflegung umfassten. Am Abschlussabend zeigten sie, was während des Medienmusik-Workshops in Österreich entstanden war: Singer-Songwriter und Instrumentalist präsentierten ihre Musik, Produzent stellten neue Arbeiten vor und die Teilnehmer zeigten ihre Video-Scoring-Projekte für die LA Challenge. Ein DJ-Set sorgte für einen lebendigen Abschluss.
Unterstützt wurden die jungen Musiker von erfahrenen Mentor aus unterschiedlichen Bereichen der internationalen Musikbranche. Oliver Schmellenkamp, Leiter des Instituts für Medienmusik an der JAM MUSIC LAB, sowie JAM-Dozent, Sänger und Produzent Michael Klimas begleiteten die Gruppe durch das fünftägige Programm.
Der Abend bot den Nachwuchsmusiker außerdem die Gelegenheit, Menschen kennenzulernen, deren Arbeit Musikpädagogik, Musikproduktion, Urheberrecht, Medien und das internationale Musikbusiness verbindet. Musikproduzent Jeff Levenson brachte seine langjährige Erfahrung aus der Jazz- und Tonträgerbranche ein. Martin Brem teilte Einblicke aus seiner Karriere im internationalen Musikmanagement und seiner früheren Tätigkeit als Head of Global Music Services bei Red Bull Media House.
Die AKM war durch ihren Präsidenten Peter Vieweger, Generaldirektor Dr. Gernot Graninger, Susanne Lontzen, Leiterin Mitglieder & Kommunikation, sowie weiter Vertreter des Vorstandes vertreten. Lontzen gestaltete außerdem einen Workshop zu Urheberrecht, Tantiemen und kollektiver Rechtewahrnehmung – Wissen, das für eine nachhaltige Musikkarriere ebenso wichtig ist wie künstlerisches Können.
Auch JAM MUSIC LAB Rektor Mag. Marcus Ratka und Prof. Mag. Andreas Hüttner, Bundesgeschäftsführer des Veranstalterverband Österreich, nahmen an der Veranstaltung teil. Ihre Anwesenheit verdeutlichte einen zentralen Gedanken von Music in the Woods: Die Förderung junger Musiker braucht die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen, Berufsorganisationen und dem gesamten Kultursektor.
Ebenso wichtig war die Verbindung zur Region. Die Gutenbrunner Bürgermeisterin Birgit Haberzett begrüßte die Teilnehmer und Gäste gemeinsam mit der ehemaligen Bürgermeisterin und Ehrenbürgerin Adelheid Ebner. Auch Christoph Prinz, stellvertretender Bezirksobmann in Zwettl, war an diesem Abend dabei und unterstrich damit die Bedeutung kultureller Initiativen für die gesamte Region.
Gemeinsam repräsentierten die Gäste jenes Netzwerk, das ein Projekt wie Music in the Woods möglich macht. Der Showcase war mehr als ein Abschlusskonzert: Er bot jungen Künstler Raum, ihre Ideen vorzustellen, professionelle Kontakte zu knüpfen und zu erleben, wie unterschiedliche Bereiche der Musikbranche zusammenarbeiten.
Auch ORF Niederösterreich berichtete über die Initiative und rückte den Workshop sowie seine Teilnehmer in den Fokus. Im Beitrag wurde die ehemalige Music-in-the-Woods-Teilnehmerin Tamara Flores vorgestellt. Ihre künstlerische Entwicklung und ihre Latin-Grammy-Nominierung zeigen, wohin gezielte Förderung, neue Kontakte und künstlerische Entschlossenheit führen können.
Organisiert von der JAM MUSIC LAB Private University, der AKM – Autoren, Komponisten und Musikverleger und dem Veranstalterverband Österreich, mit Unterstützung des SKE Fonds, verbindet Music in the Woods künstlerische Entwicklung mit praktischem Branchenwissen. Auch die dritte Ausgabe zeigte eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn talentierte junge Musiker Zeit, Vertrauen und das passende Umfeld für gemeinsames kreatives Arbeiten erhalten.