Skip to main content

News

Austrian Jazz Award 2026: Winners and Nominees Presented

Österreichischer Jazzpreis 2026: Gewinner und Nominierte präsentiert

Am 20. Oktober 2026 wurden die Gewinner des Österreichischen Jazzpreises 2026 offiziell präsentiert. Aus 175 Einreichungen und insgesamt 34 Nominierten wurden Künstler und Projekte ausgewählt, die die Vielfalt, Kreativität und internationale Qualität der österreichischen Jazz- und Global-Music-Szene widerspiegeln.

Die Jazzpreis Academy mit 203 Expert ermittelte zunächst die Nominierten. Anschließend bestimmte eine fünfköpfige Jury die Gewinner sowie die zweiten und dritten Plätze in den drei Hauptkategorien.

Die Gewinner des Österreichischen Jazzpreises 2026

Newcomer 2026: Lorenz Widauer

Der junge Trompeter aus Salzburg überzeugte die Jury durch seine instrumentale Qualität, stilistische Vielseitigkeit und seine Arbeit in unterschiedlichen Projekten – von seiner eigenen Formation Chez Fría bis zu Orjazztra Vienna, Shake Stew und der Focusyear Band.

Der zweite Platz ging an Elena Schäfer, den dritten Platz erhielt Avin Ahmadi.

Album 2026: Peter Rom – Wanting Machine II

Gemeinsam mit dem Bassisten Manu Mayr und zahlreichen Gastmusiker verbindet Gitarrist Peter Rom auf Wanting Machine II zeitgenössische Klangkonzepte mit Elementen der afroamerikanischen Jazztradition.

Georg Vogel erreichte mit OGILSD VOBI den zweiten Platz. Der dritte Platz ging an Purple Is The Color mit Unbemanntes Raumschiff.

Live Act 2026: Mel*E

Das Trio mit Judith Ferstl, Judith Schwarz und Viola Hammer wurde für seine energiegeladenen Auftritte, sein kollektives musikalisches Konzept und die besondere Verbindung akustischer und elektronischer Klänge ausgezeichnet.

Den zweiten Platz erhielt das Jazzorchester Vorarlberg, gefolgt von TSOMBANIS4 auf dem dritten Platz.

High Impact Award 2026: Michael Mantler

Der High Impact Award würdigt Persönlichkeiten, die einen besonderen Beitrag zur Entwicklung und internationalen Repräsentation der österreichischen Jazzszene geleistet haben. 2026 geht die Auszeichnung an den Komponisten und Trompeter Michael Mantler, dessen Karriere seit mehr als sechs Jahrzehnten Free Jazz, Orchestermusik, Art Rock und zeitgenössische Komposition miteinander verbindet.

Die Nominierten 2026

Die nominierten Künstler und Projekte zeigen die beeindruckende Bandbreite des Jazz in Österreich.

Newcomer 2026

Alois Eberl, Amina Bouroyen, Amir Ahmadi, Anna Maurer, Avin Ahmadi, Elena Schäfer, Eva Moreno, Jakob Kammerer, Lorenz Widauer, Max Plattner, Mina Naomi und Raphael Preuschl.

Album 2026

  • ATLAS – Wolfgang Muthspiel Chamber Trio
  • Faces of Night – David Helbock & Julia Hofer
  • OGILSD VOBI – Georg Vogel Piano Solo
  • On Her Mind – Anna Maurer
  • proud – Mel*E
  • Soiz – Anna Buchegger
  • The Rhythm of the World – Saxofour
  • Unbemanntes Raumschiff – Purple Is The Color
  • Until We Meet Again – Avin Ahmadi & Lorenz Widauer
  • Wanting Machine II – Peter Rom
  • Where I Go – Elena Schäfer

Live Act 2026

Alpha Trianguli, András Dés Quartet, Anna Buchegger, Jazzorchester Vorarlberg, Martin Listabarth Trio, Mel*E, other:M, slowklang, TSOMBANIS4, Upper Austrian Jazz Orchestra und Wolfgang Muthspiel Chamber Trio.

Gemeinsam für den österreichischen Jazz

Der Österreichische Jazzpreis ist eine Initiative des Österreichischen Musikrats, von mica – music austria, IG World Music, Ö1 und Porgy & Bess. Als Förderpartnerin unterstützt die JAM MUSIC LAB Privatuniversität Wien eine Auszeichnung, die österreichische Jazzmusiker sichtbar macht und Künstler in unterschiedlichen Phasen ihrer Karriere fördert.

Als Musikuniversität in Wien mit Schwerpunkt auf Jazz und Popularmusik gratuliert JAM allen Gewinner, Platzierten und Nominierten herzlich.

Die Preisverleihung mit Konzerten von Lorenz Widauer, Peter Rom, Mel*E und Michael Mantler findet am 28. November 2026 um 19:30 Uhr im Dom im Berg in Graz statt. Die Gala wird live auf Ö1 und ORF ON übertragen.

Share:
Geschrieben am October 20th, 2026