Alle Neun 2026: Österreichs Musikhochschulen zeigen ihre Vielfalt – mit starken Impulsen der JAM MUSIC LAB Wien
Gastgeberin der Ausgabe 2026 war die Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik in Feldkirch. Gemeinsam gestalteten die Studierenden eine lange Nacht, die einmal mehr die große Bandbreite der Musikausbildung in Österreich sichtbar machte. Auch in diesem Jahr war Ö1 vor Ort und begleitete das Event live.
Bei der diesjährigen Ausgabe von „Alle Neun“ präsentierten sich erneut alle neun Musikuniversitäten und -hochschulen Österreichs gemeinsam auf einer Bühne: die JAM MUSIC LAB Privatuniversität Wien, die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, die MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, das Mozarteum Salzburg, die Anton Bruckner Privatuniversität Linz, die Kunstuniversität Graz, die Gustav Mahler Privatuniversität für Musik, die Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik sowie die Joseph Haydn Privathochschule Eisenstadt.
Beiträge der JAM MUSIC LAB Wien im Bereich Medienmusik
Die JAM MUSIC LAB Privatuniversität Wien war mit Arbeiten aus dem Bereich Medienmusik vertreten. Die Studierenden präsentierten Projekte, die Musik mit visuellen und digitalen Elementen verbinden – darunter Kompositionen für Film- und Gaming-Kontexte sowie audiovisuelle Performances.
Dabei wurde deutlich, wie stark sich die Ausbildung an aktuellen Anforderungen der Musik- und Kreativbranche orientiert. Die Verbindung von künstlerischer Arbeit und technologischen Ansätzen spielte in den Beiträgen eine zentrale Rolle.
Vielfalt von Alter Musik bis Medienkunst
Das Programm spannte einen weiten Bogen: von Solo-Harfe über Vokalensembles bis hin zu größeren Bläserformationen. Stilistisch reichte die Palette von Alter Musik über klassische und zeitgenössische Werke bis zu Jazz, improvisierter Musik und aktuellen Formaten im Bereich Medien und Gaming.
Diese Vielfalt spiegelte nicht nur die unterschiedlichen künstlerischen Schwerpunkte der einzelnen Institutionen wider, sondern auch die Offenheit der Ausbildung gegenüber neuen Entwicklungen in der Musikpraxis.
Ö1 als wichtiger Partner
Die erneute Mitwirkung von Ö1 verlieh der Veranstaltung zusätzliche Sichtbarkeit. Durch die Live-Begleitung konnten die Beiträge der Studierenden über den Veranstaltungsort hinaus einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.
„Alle Neun 2026“ bot einmal mehr eine kompakte Übersicht über die musikalische Ausbildung in Österreich. Die unterschiedlichen künstlerischen Zugänge und Schwerpunkte der Hochschulen ergänzten sich zu einem vielseitigen Gesamtbild.