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Volodymyr Mazurika and Morvarid Tahmasebi nahmen an Multimedia-Workshop in Italien teil

Vom 9. bis 14. Februar 2026 nahm Volodymyr Mazurika, Student im Fach Media Music an der JAM MUSIC LAB Privatuniversität, an einem einwöchigen Erasmus-Multimedia-Workshop an der renommierten Accademia Nazionale di Danza in Rom teil. Ziel des Projekts war die interdisziplinäre Zusammenarbeit: Innerhalb kürzester Zeit arbeiteten Tänzer, Choreografen, bildende Künstler und Musiker zusammen, um eine umfassende Live-Performance zu erschaffen. Das hohe Tempo des kreativen Prozesses war dabei ein wesentlicher Bestandteil der künstlerischen Erfahrung.

Musikalischer Beitrag und Performance

Volodymyr Mazurika übernahm beispielswiese die Rolle eines Live-Musikers in einem Trio. Er spielte Synthesizer und E-Piano und setzte gezielt Effekte ein, um komplexe Soundscapes und unterschiedliche atmosphärische Stimmungen zu erzeugen.

Das musikalische Konzept basierte auf einer modernen Auseinandersetzung mit den Werken von Miles Davis. Das Ensemble arbeitete mit Neuinterpretationen von Klassikern wie:

  • All Blues
  • Spanish Key
  • In a Silent Way

Ein zentrales Element seiner Arbeit war die Improvisation. Diese diente als Brücke zwischen der Musik und den Bewegungen der Tänzer, woraus ein dynamisches und unvorhersehbares Zusammenspiel entstand.

Künstlerische Entwicklung und Teamarbeit

Für Mazurika lag der größte Wert der Woche im Aufbau einer musikalischen Synergie mit zuvor unbekannten Künstlern. Da zu Beginn keine eingespielte Routine existierte, musste die „Chemie“ innerhalb des Ensembles von Grund auf entwickelt werden.

  • Interdisziplinärer Austausch: Durch intensive Proben und den Dialog über verschiedene künstlerische Ansätze lernte er, die Perspektiven anderer Musiker zu integrieren, was ihm half, seine eigenen Herausforderungen in Komposition und Performance neu zu bewerten.
  • Raumbewusstsein: Die Arbeit im Trio erforderte ein hohes Maß an Sensibilität für den musikalischen Raum. Die Studierenden mussten ständig entscheiden, wann er die Initiative ergreift und wann er sich zurückzieht, um den anderen Akteuren Platz zu lassen.
  • Echtzeit-Interaktion: Da die Struktur der Performance nicht starr festgelegt war, mussten Tempo, Dynamik und Übergänge im Moment intuitiv erspürt werden.

Dialog mit dem Tanz

Besonders prägend war die organische Verbindung zum Tanz. In Momenten simultaner Improvisation entstand ein direkter Dialog: Die Musik reagierte auf die Energie der Bewegung, während die Tänzer ihre Dynamik aus den Klängen von Synthesizer und Klavier zogen.

Eindrücke aus Rom

Außerhalb der intensiven Probenphasen bot die Stadt Rom eine inspirierende, wenn auch intensive Kulisse. Die Student:innen beschrieb die Atmosphäre der historischen Stadt als beeindruckend, empfand jedoch den enormen Touristenandrang als Herausforderung – eine Umgebung, die er mit einem „summenden Bienenstock“ verglich. Dennoch bot dieser Tapetenwechsel wertvolle kreative Impulse.

Fazit

Die Abschlussperformance am Ende der Woche demonstrierte auf eindrucksvolle Weise, wie innerhalb weniger Tage aus dem fast Nichts eine komplexe Live-Show entstehen kann.

Für Volodymyr Mazurika und Morvarid Tahmasebi war der Workshop eine bedeutende Erfahrung für seine persönliche und berufliche Entwicklung. Neben der musikalischen Praxis an der Schnittstelle zu anderen Kunstformen konnte er seine Fähigkeiten in der Teamkommunikation und der schnellen Integration in neue Arbeitsumgebungen stärken – Kompetenzen, die für sein Media-Music-Studium an der JAM MUSIC LAB Privatuniversität von zentraler Bedeutung sind.

 

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Geschrieben am April 15th, 2026